Versicherung im Fokus: Gewerbliche Gebäudeversicherung

Jeder Gebäudebesitzer weiß: Schäden infolge von Feuer, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel können kostspielige Konsequenzen nach sich ziehen. Verzichtet der gewerbetreibende Hauseigentümer auf die Gebäudeversicherung, muss er die entstandenen Kosten im Schadensfall selbst tragen. Um die betriebliche Existenz nicht aufgrund eines mangelnden Versicherungsschutzes aufs Spiel zu setzen, gehört die Gebäudeversicherung daher in das Versicherungsportfolio eines jeden Hausbesitzers. Die gewerbliche Gebäudeversicherung richtet sich jedoch ausschließlich an betrieblich genutzte Gebäude. Hier wird unterschieden zwischen rein gewerblich genutzten Immobilien und Gebäuden, die sowohl privat als auch betrieblich genutzt werden.

Schadenbeispiele:

Ein Kurzschluss löst in einem Biomarkt einen Brand aus. Das Hauptgebäude und das angrenzende Lager müssen daraufhin renoviert werden.

Schadenhöhe 790.000 €

Ein Orkan reißt einige Dachziegel vom Dach des Autohauses heraus. Durch die nun entstandenen Löcher tritt zudem Regenwasser ein.

Schadenhöhe 130.000 €

TIPP:

Überprüfen Sie unbedingt die Versicherungssumme Ihrer Gebäudeversicherung. Die starken Preisanstiege auf dem Immobilienmarkt sorgt in vielen Fällen zu einer Unterversicherung im Schadenfall.

Achten Sie außerdem auf gewisse Zusatzleistungen wie zum Beispiel Aufräum-,  Abbruch- und Absperrkosten, bewegungs- und Schutzkosten, Feuerlöschkosten, Isolierungskosten und Sachverständigenkosten.

Hier kommen schnell tausende von Euro zusammen, die von einer Gebäudeversicherung ebenfalls übernommen werden – sofern diese Leistungen Vertragsbestandteil sind.

 

Nikolas Riede

Geschäftsführender Gesellschafter

Riede und Sykora GmbH + Co. KG